Am Montag war ich in der englischen Sneak im Metropolis in Frankfurt. Und nachdem praktisch als erste Filmvorschau 'Star Trek: Into Darkness' lief und der Film somit schon mal raus war (denn wie alle mehr oder weniger regelmäßigen Sneak-Gänger wissen, laufen die Filme, die in der Filmvorschau gezeigt werden, eigentlich nie) lag die Hoffnung der im Kino Versammelten auf 'Iron Man 3'.
Ich hätte ja auch noch mit 'Stoker' leben können, aber was wenn 'Charlie's Welt' gelaufen wäre? Schreckliche Vorstellung!!! Zum Glück wurden die Gebete erhört und noch vor Erscheinen eines Bildes erklang die doch sehr markante Stimme von Robert Downey Jr. Wodurch mir auch gleich erspart wurde, den Film in 3D oder einer gruseligen Synchronisierung schauen zu müssen.
Und was kann ich jetzt zu dem Film sagen? ... Eigentlich so gut wie gar nichts, denn im Grunde wäre jede Information eine Information zu viel; so ziemlich alles fällt in die Kategorie Spoiler.
Aber ohne was zu verraten: Der Film ist deutlich besser als 'Iron Man 2'. Gut, einige von euch werden jetzt einwenden, dass das ja nicht besonders schwer ist. Und wo ihr recht habt, habt ihr recht. Nichtsdestotrotz ist das durchaus ein beruhigender Fakt (okay, ist kein Fakt, nur meine Meinung, aber wenn die nicht zählt, was dann? :o)).
Was den Rest betrifft so ist Robert Downey Jr. als Tony Stark so wie wir ihn alle lieben, nämlich komplett gaga (auch wenn hier auch mal seine emotionale Seite durchkommt), Jon Favreau als Happy Hogan (ist er eigentlich Hulks kleiner Bruder?) ist einfach zum Knuddeln paranoid, Guy Pearce ist klasse und Ben Kingsley als der Mandarin zum Niederknien gut. Gwyneth Paltrow ist bis auf etwa zwei Minuten genauso langweilig wie immer, aber zumindest stört sie nicht. Und wer Paul Bettany als Jarvis nicht liebt ... raus!
Jede Menge Action, durchaus lustige Dialoge und nette Special-Effects runden das Bild ab. Gut, über den Iron Man-Anzug in Einzelteilen lässt sich streiten, den zwangsamerikanischen Patriotismus muss man einfach übersehen und auf den jugendlichen Sidekick hätte ich auch verzichten können, aber was soll's.
Fazit: Wer den ersten Teil mochte und seit dem zweiten unsicher ist, ob er sich den letzten(?) wirklich antun soll, der sei versichert: den dritten kann man wirklich gut (ohne übermäßige Langeweile und mit nur minimalem Fremdschämen) gucken.
Freitag, 3. Mai 2013
Donnerstag, 2. Mai 2013
Asche auf mein Haupt
Ja, okay, ich gebs zu. Ich war faul.
STINKFAUL!!!! Hat ja keinen Sinn, es zu leugnen.
Mir ist mal wieder das passiert, was mir nach Ablauf des NaNos gerne mal passiert: Ich hatte keine Lust, auch nur noch ein einziges Wort zu Papier zu bringen. Nicht mal zu einem halben war ich in der Lage. Nachdem ich versucht hatte, mir 50.000 aus dem Hirn zu quetschen, und das in einer Geschwindigkeit, für die mein Hirn einfach nicht geschaffen ist, hat selbiges danach zum synapsenweiten Streik aufgerufen. Gerade noch war ich danach in der Lage, mir meine Zähne zu putzen und daran zu denken, Hosen anzuziehen, bevor ich das Haus verlasse. Zum Schuhe binden hat es schon nicht mehr gereicht. Die letzten Monate haben mir gezeigt, dass der Erfindung des Klettverschlusses in der Gesellschaft nicht die angemessene Würdigung zukommt.
Ich bin mir nicht sicher, ob es Sinn macht, wenn ich jetzt Besserung gelobe. Aber ich werde mein Möglichstes versuchen, um nicht noch einmal in so ein Loch zu fallen. Spontan kommt mir dazu in den Sinn: Vielleicht beim nächsten NaNo einfach keine 50.000 Wörter mehr schreiben. Dann stellt sich danach vielleicht auch nicht das Gefühl nach ausgelutschtem Schwamm ein und ich bin auch danach noch in der Lage, etwas zu Papier zu bringen.
Ich kann nur sagen, gut dass ich nicht vom Schreiben leben muss. Das wäre dann echt brotlose Kunst.
STINKFAUL!!!! Hat ja keinen Sinn, es zu leugnen.
Mir ist mal wieder das passiert, was mir nach Ablauf des NaNos gerne mal passiert: Ich hatte keine Lust, auch nur noch ein einziges Wort zu Papier zu bringen. Nicht mal zu einem halben war ich in der Lage. Nachdem ich versucht hatte, mir 50.000 aus dem Hirn zu quetschen, und das in einer Geschwindigkeit, für die mein Hirn einfach nicht geschaffen ist, hat selbiges danach zum synapsenweiten Streik aufgerufen. Gerade noch war ich danach in der Lage, mir meine Zähne zu putzen und daran zu denken, Hosen anzuziehen, bevor ich das Haus verlasse. Zum Schuhe binden hat es schon nicht mehr gereicht. Die letzten Monate haben mir gezeigt, dass der Erfindung des Klettverschlusses in der Gesellschaft nicht die angemessene Würdigung zukommt.
Ich bin mir nicht sicher, ob es Sinn macht, wenn ich jetzt Besserung gelobe. Aber ich werde mein Möglichstes versuchen, um nicht noch einmal in so ein Loch zu fallen. Spontan kommt mir dazu in den Sinn: Vielleicht beim nächsten NaNo einfach keine 50.000 Wörter mehr schreiben. Dann stellt sich danach vielleicht auch nicht das Gefühl nach ausgelutschtem Schwamm ein und ich bin auch danach noch in der Lage, etwas zu Papier zu bringen.
Ich kann nur sagen, gut dass ich nicht vom Schreiben leben muss. Das wäre dann echt brotlose Kunst.
Freitag, 23. November 2012
Orbit MIT Zucker
Hier eine weitere Geschichte, die aus einer Schreibgruppen-Hausaufgabe entstanden ist. Ausgangspunkt waren die fünf W: Wer? Was? Wo? Wie? Warum?, die ich mir leider nicht selbst aussuchen konnte, wodurch es zu folgender Ansammlung von Stichworten kam:
Wer: Orbit
Was: Kaugummi
Wo: ohne Zucker
Wie: zahnschonend
Warum: Empfehlung der Zahnarztfrau
Und das habe ich daraus gemacht:
Wie jeden Morgen ging Orbit nur sehr ungern zur Arbeit. Er arbeitete in der größten Kaugummi-Fabrik auf dem Planeten OHNE ZUCKER, in der nur besonders zahnschonender, zuckerfreier Kaugummi hergestellt wurde. Warum fragt ihr? Nun, weil die Frau des neuen Präsidenten, Eleanor Wrigley, von Beruf Zahnärztin war und ihren Mann dazu gedrängt hatte, alle Kaugummis mit Zucker – ja überhaupt alles mit Zucker – per Regierungsbeschluss zu verbieten. Darum! Um es genau zu sagen, hatte der Planet vorher auch nicht OHNE ZUCKER (natürlich in Großbuchstaben) geheißen, sondern Klein-Kaukasus. Das hatte zwar auch keinen Sinn ergeben, da es auf dem ganzen Planeten weit und breit keinen einzigen Russen gab. Das hatte aber niemanden gestört. Die neue Regierung unter Präsident Wrigley hatte den Planeten auf jeden Fall umbenannt und den Namen gleich noch zum planetenweiten Motto erklärt. Ohne Zucker! Alles und jedes gab es jetzt nur noch ohne Zucker. Wer sich eine goldene Nase verdienen wollte, stellte seitdem Mannit, Sorbit, Xylit, Lactit und andere Zuckerersatzstoffe in rauen Mengen her. Sogar Obst wurde der natürliche Fruchtzucker entzogen, um ihn dann durch einen Zuckerersatzstoff zu ersetzen. Seitdem schmeckte alles Obst ziemlich gleich und abgesehen von Form, Farbe und Größe hätte man nicht sagen können, ob man einen Apfel, eine Erdbeere oder eine Wassermelone aß. Es gab sogar mit Zuckerersatzstoffen angereicherte Lebensmittel, die in ihrer Ursprungsversion überhaupt keinen Zucker enthalten hatten – zum Beispiel Steak.
Zumindest Orbit hatte die Nase vom Leben ohne Zucker inzwischen gestrichen voll. Den jüngeren Generationen mochte ihr zuckerfreies Dasein nichts ausmachen, konnten sie sich ja nicht daran erinnern, dass die Süßigkeiten früher nur so vor Zucker gestrotzt hatten und gerade deshalb so unwahrscheinlich köstlich gewesen waren. Mit Wehmut erinnerte sich Orbit an sein letztes Dreifach-Schokoladen-Eis bestehend aus normaler, heller und dunkler Schokolade und Zucker in rauen Mengen. Kein noch so sehr mit Zuckerersatzstoffen versetztes Eis konnte da mithalten. Und mal ganz ehrlich: Störte sich dann keiner außer ihm an den verdauungstechnischen Nebenwirkungen des übermäßigen Zuckerersatzstoff-Genusses? Ob wohl die Hersteller von Windeln für Erwachsene seitdem auch Umsatzsteigerungen verzeichneten? Gewundert hätte es ihn nicht.
Für Orbit stand auf jeden Fall fest: Diese Zuckerverbannung musste endlich ein Ende haben. Er wollte nicht länger ohne Zucker leben. Also musste etwas passieren. Nur was? Über diese Frage dachte er lange nach. Er dachte darüber auf dem Weg zur Arbeit nach, er dachte während der acht Stunden darüber nach, die er am Fließband stand und Kaugummi-Päckchen in Kartons packte, er dachte auf dem Heimweg darüber nach und er dachte in seiner Freizeit darüber nach. Er erstellte Pläne, Schaubilder und entwarf Szenarien, die er aber genauso schnell wieder verwarf. Schließlich war er doch nur ein kleines, unbedeutendes Rädchen in der großen Zuckerersatzstoff-Maschinerie, wie sollte also gerade er dafür sorgen, dass der Planet OHNE ZUCKER endlich nicht mehr ohne Zucker leben musste?
Und dann kam ihm eines Tages eine Idee. Er war gerade mitten in seiner achtstündigen Schicht am Fließband der Kaugummi-Fabrik, als sie ihn traf wie der vierzig Pfund schwere Vorschlaghammer, der bei seinem Bruder in der Garage stand, den dieser aber noch nie benutzt hatte, einfach deshalb weil er überhaupt nicht gewusst hätte wofür. Orbit riss ob ihrer Einfachheit und Brillanz Augen und Mund auf und seine Hände, die gerade einen weiteren Stapel Kaugummis in einen Karton packen wollten, erstarrten in der Luft. So verweilte er ganze zwanzig Sekunden lang, während es in seinem Gehirn raste. Nach Ablauf dieser zwanzig Sekunden bemerkte sein Vorarbeiter, dass sich das Band mit den Kaugummi-Kartons zwar weiter bewegte, Orbit aber nicht, schlug ihm mit der flachen Hand auf den Hinterkopf und raunzte ihn an, er solle gefälligst weiterarbeiten, er würde nicht fürs dumm rumstehen bezahlt.
Orbit bemühte sich für den Rest des Tages nicht aufzufallen, während er in seinem Kopf seinen Plan ausarbeitete, der diesem Leben ohne Zucker endlich ein Ende setzen sollte. Kaum erklang die Schlussglocke, eilte er nach Hause, um ihn so schnell wie möglich aufzuschreiben, damit er nicht irgendein besonders wichtiges Detail wieder vergaß. Dabei achtete er, ganz in Gedanken versunken, nicht auf seine Umgebung und blickte auch nicht auf, als er auf die Straße und genau vor einen Bus lief. Der Fahrer des Busses hatte keine Chance mehr zu bremsen und so erwischte der Bus Orbit mit voller Wucht. Orbit selbst bekam von seinem plötzlichen Tod überhaupt nichts mit. Er war zu beschäftigt.
Und so mussten die Bewohner des Planeten OHNE ZUCKER noch weitere zwanzig Jahre ohne Zucker auskommen, bis Präsident Wrigley, inzwischen Diktator Wrigley, endlich starb und seine Frau nichts mehr zu sagen hatte.
Mittwoch, 14. November 2012
Skyfall
Wie bereits angekündigt, habe ich gestern im Kinopolis den leckeren Daniel Craig angeschmachtet - und nebenbei auch noch ein bisschen die Handlung des neuen James Bond verfolgt.
Gleich zu Beginn kann ich sagen, dass der Film eindeutig besser war als der Letzte, was aber wahrscheinlich keine übermäßige Kraftanstrengung erfordert hat, denn IMHO war bei "Quantum of Solace" der Titel das einzig Gute. Regisseur war dieses Mal Sam Mendes, der einem eher von Filmen wie "American Beauty", "Road to Perdition" und "Zeiten des Aufruhrs" her ein Begriff ist. Mendes und Bond? Eine interessante Mischung, aber auch eine vielversprechende? Ich würde sagen ja.
Mit 143 Minuten war der Film etwas lang. Und da Javier Bardem als Bösewicht in blond in den ersten 60 davon gar nicht auftaucht, wären hier sicherlich Kürzungen möglich gewesen. Mit seinem ersten Auftreten gewinnt der Film nämlich deutlich. Bardem spielt seinen Charakter als eine Mischung aus Psychopath und schwulem Friseur, der immer wieder so lange flötend durch den Film tänzelt (fast erwartet man, dass er entweder ein Taschentuch schwenkt oder an einem Strauß Wiesenblumen riecht - und ja, natürlich bediene ich hier ein Klischee) bis er plötzlich entweder kaltblütig jemanden umbringt oder etwas in die Luft sprengt. Und auch dann zeigt er eine äußerst vergnügliche Art von Wahnsinn, wenn er sich z.B. darüber beschwert, wie unglaublich anstrengend und antiquiert er doch diese ganze Rumrennerei findet.
Daniel Craig als James Bond gefällt zumindest mir ziemlich gut. Er stellt sich allem, was ihm so in den Weg geworfen wird, mit einer zynischen "Ihr könnt mich alle mal"-Einstellung, ohne wie im letzten Teil den andauernd schlecht gelaunten Racheengel zu geben. Zwar erlaubt er uns durchaus einen Blick hinter die markige Agenten-Fassade, aber im Endeffekt tut er das, was man von ihm erwartet: Er macht die Bösen fertig. Gerne mit einem coolen Spruch auf den Lippen und die meiste Zeit äußerst gut gekleidet. Es wurde viel geschrieben, dass man in diesem Film einen labilen und gebrochenen Bond sieht, der sich nur noch mit Alkohol und Drogen über Wasser hält. Und diese Phase gibt es durchaus. Aber dann reißt er sich am Riemen und wird wieder die coole Sau, die wir so lieben. Und wenn er zum Schluss noch einmal völlig Bond-untypische Emotionen zeigt, dann aus gutem Grund.
Ansonsten spart der Film nicht mit amüsanten Details. Sei es der silberne Aston Martin DB5 (laut Internet sogar mit dem Original-Kennzeichen aus "Goldfinger" - faszinierend, dass es Leute gibt, die auf so etwas achten), den Bond als Ersatzfahrzeug aus der Garage holt, weil M's Jaguar zu "auffällig" ist, das erste Auftreten von Miss Moneypenny (die allen Ernstes ihre Außendienst-Karriere an den Nagel hängt, um M's Sekretärin zu werden - echt jetzt?) oder der neue Q, der Bond als Ausrüstung nichts weiter mitgibt als eine Waffe und einen Peilsender und ihn mit einem Blick auf seinen enttäuschten Gesichtsausdruck fragt, ob er einen explodierenden Stift erwartet hätte. Da freut man sich als jemand, der jeden Bond Film der letzten 50 Jahre (wohlgemerkt nicht IN den letzten 50 Jahren) gesehen hat, schon so ein kleines bisschen. :o)
Nur an der Sache mit Bond und den Bondgirls müssen sie noch arbeiten. Ich weiß ja, dieser Bond hier ist ein harter Knochen usw. aber ein bisschen mehr Lala (ihr wisst schon) und das auch gerne verbunden mit ein bisschen mehr Bond ohne - sowohl oben wie auch unten - wäre doch nicht verkehrt. Man muss sich doch auch mal erholen von der ganzen Rumrennerei.
Mein Fazit: Solider James Bond, großartiger Bösewicht, sehr schön zickige M und vernachlässigbare Bondgirls. In Teilen erfrischend humorvoll, dafür in anderen etwas langatmig und wie man von Bond erwartet auch gerne mal unrealistisch. Und wirklich tolle Bilder. Auf jeden Fall ansehen.
Gleich zu Beginn kann ich sagen, dass der Film eindeutig besser war als der Letzte, was aber wahrscheinlich keine übermäßige Kraftanstrengung erfordert hat, denn IMHO war bei "Quantum of Solace" der Titel das einzig Gute. Regisseur war dieses Mal Sam Mendes, der einem eher von Filmen wie "American Beauty", "Road to Perdition" und "Zeiten des Aufruhrs" her ein Begriff ist. Mendes und Bond? Eine interessante Mischung, aber auch eine vielversprechende? Ich würde sagen ja.
Mit 143 Minuten war der Film etwas lang. Und da Javier Bardem als Bösewicht in blond in den ersten 60 davon gar nicht auftaucht, wären hier sicherlich Kürzungen möglich gewesen. Mit seinem ersten Auftreten gewinnt der Film nämlich deutlich. Bardem spielt seinen Charakter als eine Mischung aus Psychopath und schwulem Friseur, der immer wieder so lange flötend durch den Film tänzelt (fast erwartet man, dass er entweder ein Taschentuch schwenkt oder an einem Strauß Wiesenblumen riecht - und ja, natürlich bediene ich hier ein Klischee) bis er plötzlich entweder kaltblütig jemanden umbringt oder etwas in die Luft sprengt. Und auch dann zeigt er eine äußerst vergnügliche Art von Wahnsinn, wenn er sich z.B. darüber beschwert, wie unglaublich anstrengend und antiquiert er doch diese ganze Rumrennerei findet.
Daniel Craig als James Bond gefällt zumindest mir ziemlich gut. Er stellt sich allem, was ihm so in den Weg geworfen wird, mit einer zynischen "Ihr könnt mich alle mal"-Einstellung, ohne wie im letzten Teil den andauernd schlecht gelaunten Racheengel zu geben. Zwar erlaubt er uns durchaus einen Blick hinter die markige Agenten-Fassade, aber im Endeffekt tut er das, was man von ihm erwartet: Er macht die Bösen fertig. Gerne mit einem coolen Spruch auf den Lippen und die meiste Zeit äußerst gut gekleidet. Es wurde viel geschrieben, dass man in diesem Film einen labilen und gebrochenen Bond sieht, der sich nur noch mit Alkohol und Drogen über Wasser hält. Und diese Phase gibt es durchaus. Aber dann reißt er sich am Riemen und wird wieder die coole Sau, die wir so lieben. Und wenn er zum Schluss noch einmal völlig Bond-untypische Emotionen zeigt, dann aus gutem Grund.
Ansonsten spart der Film nicht mit amüsanten Details. Sei es der silberne Aston Martin DB5 (laut Internet sogar mit dem Original-Kennzeichen aus "Goldfinger" - faszinierend, dass es Leute gibt, die auf so etwas achten), den Bond als Ersatzfahrzeug aus der Garage holt, weil M's Jaguar zu "auffällig" ist, das erste Auftreten von Miss Moneypenny (die allen Ernstes ihre Außendienst-Karriere an den Nagel hängt, um M's Sekretärin zu werden - echt jetzt?) oder der neue Q, der Bond als Ausrüstung nichts weiter mitgibt als eine Waffe und einen Peilsender und ihn mit einem Blick auf seinen enttäuschten Gesichtsausdruck fragt, ob er einen explodierenden Stift erwartet hätte. Da freut man sich als jemand, der jeden Bond Film der letzten 50 Jahre (wohlgemerkt nicht IN den letzten 50 Jahren) gesehen hat, schon so ein kleines bisschen. :o)
Nur an der Sache mit Bond und den Bondgirls müssen sie noch arbeiten. Ich weiß ja, dieser Bond hier ist ein harter Knochen usw. aber ein bisschen mehr Lala (ihr wisst schon) und das auch gerne verbunden mit ein bisschen mehr Bond ohne - sowohl oben wie auch unten - wäre doch nicht verkehrt. Man muss sich doch auch mal erholen von der ganzen Rumrennerei.
Mein Fazit: Solider James Bond, großartiger Bösewicht, sehr schön zickige M und vernachlässigbare Bondgirls. In Teilen erfrischend humorvoll, dafür in anderen etwas langatmig und wie man von Bond erwartet auch gerne mal unrealistisch. Und wirklich tolle Bilder. Auf jeden Fall ansehen.
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Skyfall
Freitag, 9. November 2012
15.000 Wörter und kein Ende in Sicht
Mit dem heutigen Tag sollte ich beim NaNo 15.000 Wörter haben. Und zum Glück habe ich die auch. Leider aber auch nicht viel mehr. In den ersten vier Tagen hatte ich mir so ein schönes Polster zugelegt, das dann, wie es bei mir so üblich ist, schrumpfte und schrumpfte und schrumpfte und ... naja, ihr wisst schon, worauf ich hinaus will. Ich denke schon, dass ich heute noch ein paar Wörter schaffen werde und am Wochendende ist auch noch was drin, aber das ist auch nötig, denn die Planung für nächste Woche ist gänzlich NaNo-ungeeignet:
Montag: lecker essen gehen beim Sausalitos
Dienstag: leckeren Daniel Craig in "Skyfall" anschmachten (dann gibts auch wieder Futter für den Blog)
Mittwoch reißt es raus: Schreibtreffen im Albatros (vielleicht haben die ja endlich mal wieder die leckeren Spinatknödel in Salbeibutter)
Donnerstag: hoffentlich lecker All you can eat-Sushi essen gehen
Freitag: beim Friseur endlich mal wieder einen leckeren Haarschnitt bekommen (lecker steht in diesem Fall für ordentlich, ist ja wohl klar)
Das ist beileibe keine NaNo-freundliche Planung (und wenn man sie so liest, könnte man den Eindruck bekommen, dass ich nächste Woche eher essen werde, anstatt zu schreiben :o)), aber von so Kleinigkeiten lasse ich mich als erfahrener NaNoist ja nicht ablenken.
Ein viel größeres Problem könnten außerdem die allerersten Doctor Who-Folgen darstellen (und ich meine wirklich die ALLERERSTEN von 1963), die mir ein Mitschreiber am Mittwoch mitgebracht hat (ich bin immer noch unentschlossen, ob ich ihn dafür lieben oder hassen soll). Bei der Frage: Schreiben oder dem ersten Doctor zugucken? weiß ich jetzt schon, wer gewinnt.
Montag: lecker essen gehen beim Sausalitos
Dienstag: leckeren Daniel Craig in "Skyfall" anschmachten (dann gibts auch wieder Futter für den Blog)
Mittwoch reißt es raus: Schreibtreffen im Albatros (vielleicht haben die ja endlich mal wieder die leckeren Spinatknödel in Salbeibutter)
Donnerstag: hoffentlich lecker All you can eat-Sushi essen gehen
Freitag: beim Friseur endlich mal wieder einen leckeren Haarschnitt bekommen (lecker steht in diesem Fall für ordentlich, ist ja wohl klar)
Das ist beileibe keine NaNo-freundliche Planung (und wenn man sie so liest, könnte man den Eindruck bekommen, dass ich nächste Woche eher essen werde, anstatt zu schreiben :o)), aber von so Kleinigkeiten lasse ich mich als erfahrener NaNoist ja nicht ablenken.
Ein viel größeres Problem könnten außerdem die allerersten Doctor Who-Folgen darstellen (und ich meine wirklich die ALLERERSTEN von 1963), die mir ein Mitschreiber am Mittwoch mitgebracht hat (ich bin immer noch unentschlossen, ob ich ihn dafür lieben oder hassen soll). Bei der Frage: Schreiben oder dem ersten Doctor zugucken? weiß ich jetzt schon, wer gewinnt.
Dienstag, 30. Oktober 2012
Marilyn, Telekinese und Nazis
Ich habe letztes Wochenende das zumindest am Freitag und Samstag eher dürftige Wetter genutzt und ein paar Filme geschaut, die ich schon die ganze Zeit mal sehen wollte. Um genau zu sein, waren es drei: My Week with Marilyn, Chronicle und Iron Sky. Das Schöne daran – ich fand alle drei gut.
My week with Marilyn erzählt die Geschichte von Colin Clark, einem Mitarbeiter bei Sir Laurence Olivier Productions, der während der Dreharbeiten zu „Der Prinz und die Tänzerin“ Marilyn Monroe kennenlernt. Da Marilyn Monroe und Laurence Olivier sich alles andere als gut verstehen – hauptsächlich deshalb, weil sie die Art und Arbeitsweise des anderen einfach nicht verstehen – fällt ihm irgendwann die Aufgabe zu, sich um sie zu kümmern und natürlich verliebt er sich in sie. Der Film ist hochkarätig besetzt mit Michelle Williams als Marilyn, Kenneth Branagh als Laurence Olivier und Julia Ormond als Vivien Leigh. Michelle Williams liefert eine wirklich gute Performance ab, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass sie nicht selbst singt. An die sehr markante und leicht erkennbare Stimme von Marilyn Monroe kommt sie einfach nicht ran. Ansonsten spielt sie Marilyn als sowohl verängstigte, Liebe suchende wie gleichzeitig berechnende Person, die manchmal genau zu wissen scheint, wie sie ihre Wirkung auf andere ausnutzen kann und manchmal wieder so gar keine Ahnung hat. Ich kann Laurence Olivier auf jeden Fall bis zu einem gewissen Punkt verstehen, dass sie ihn zum Wahnsinn getrieben hat. Als Zuschauer schwankt man zwischen Anbetung, Mitleid und dem Wunsch, ihr mal kräftig in den Hintern zu treten.
Chronicle geht in eine gänzlich andere Richtung. Drei Teenager erkunden während einer Party eine Höhle im Boden, finden dort irgendwelche außerirdischen Bauten oder Raumschiffe (vielleicht sind es auch die Außerirdischen selbst) und stellen kurz danach fest, dass sie plötzlich über die Fähigkeit verfügen, Dinge nur mit ihren Gedanken zu bewegen. Am Anfang verläuft das alles noch ganz lustig, sie werden immer stärker, überwinden im Endeffekt sogar die Schwerkraft und können fliegen. Bis einer der drei (der Außenseiter, der auf der Schule regelmäßig gemobbt wird), anfängt seine Kräfte zu nutzen, um sich für bisherige Demütigungen zu rächen und dabei schließlich übers Ziel hinausschießt. Der bisher Schwächere sitzt plötzlich am längeren Hebel und versucht zwar zu Beginn noch, das Richtige zu tun, erklärt seine Überlegenheit aber schließlich einfach mit der Evolution und sich selbst zum Übermenschen. Schön gemachter Film, der in der Machart insofern an „Blair Witch Project“ erinnert, als auch hier alles angeblich von den Protagonisten selbst (mit teilweise interessanter Kameraführung, weil sie die Kamera ja später im Film auch einfach über sich schweben lassen können) oder durch Überwachungs- oder sonstige Kameras gefilmt wurde.
Apropos Übermenschen (na, das nenn‘ ich einen Übergang :o)): Der letzte Film war Iron Sky, ein finnischer Film, der wieder bestätigt, was ich schon seit Leningrad Cowboys wusste: Die spinnen die Finnen! Die Nazis (nicht alle, aber ein paar) sind zum Ende des 2. Weltkriegs geflüchtet und haben sich auf der dunklen Seite des Mondes versteckt, wo sie allerdings nicht auf die Decepticons treffen, sondern 2018 von einer amerikanischen Shuttle-Besatzung entdeckt werden. Die halten sie für einen Spähtrupp von der Erde und machen sich daraufhin bereit, selbige für die arische Rasse wieder zurück zu erobern. Vor allem nachdem sie feststellen, dass das Handy, das einer der Astronauten dabei hat, 10.000 mal mehr Rechnerkapazität hat als ihr schrankwandgroßer eigener Rechner und sie somit endlich das eigens dafür gebaute Raumschiff starten können. Dummerweise macht der Akku des Handys das nur ganze fünf Sekunden mit. Also erstmal zur Erde und mehr davon besorgen. Hier jetzt die gesamte Handlung und die darin enthaltenen Absurditäten aufzuzählen würde zu weit führen, daher sage ich nur: Albinisierung, Sarah Palin auf einem Stepper, Black to the Moon, Universelle Systematische Bindung (USB) und „Es heißt nicht Heil Hitler, es heißt Heil Kortzfleisch! Mit Udo Kier, der genau so verrückt rüberkommt wie immer und einem großartigen Götz Otto. Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht!
Wer also das auch heute eher bescheidene Wetter nutzen möchte – ich kann jeden der drei Filme empfehlen.
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Iron Sky,
My week with Marilyn,
Rezension
Dienstag, 23. Oktober 2012
Pilchern bis der Arzt kommt?
Laut der NaNo-Startseite sind es noch 8 Tage und etwa 9 Stunden bis es endlich los geht (hibbel!!!). Und da stellt sich doch so langsam die Frage: Worüber will ich eigentlich schreiben?
Eigentlich war das gar kein Thema mehr, denn meine Story stand, ich hatte die Charaktere zusammen und wusste zur Abwechslung sogar mal wie es endet. Aber dann machte es heute "Klick" (oder von mir aus auch "Bläh" oder "Prrrrwwwffff" - ich glaube, ich bin für "Prrrrwwwffff") und mein Bauch wollte die Geschichte nicht mehr haben und ich wollte die Geschichte nicht mehr schreiben.
Vielleicht, weil ich eine Liebesgeschichte schreiben wollte (weil ich die Idee zu der Story irgendwann mal hatte). Das Problem an der ganzen Sache: Ich lese keine Liebesromane! Ich habe einmal in meinem Leben versucht, einen Nicholas Sparks-Roman zu lesen und ihn nach wenigen Seiten wieder weggelegt. Ich schaffe es von mir aus, mir einen LiebesFILM anzusehen, aber bei LiebesROMANEN bin ich raus.
Aber irgendwie erschien mir die Geschichte gut geeignet dafür, sich zur Abwechslung mal ganz auf meine Charaktere zu konzentrieren. Quasi als eine Art Kammerspiel (der Großteil der Geschichte spielt an ein und demselben Ort), bei dem man sich nicht noch zusätzliche Gedanken über das Setting, außerirdische Technologien oder magische Zauber machen muss (ihr seht schon, was ich sonst so lese bzw. schreibe - und gibt es überhaupt nicht-magische Zauber???). Und ich habe auch von Anfang an kein Happy End geplant, sondern die ganze Sache endet tragisch mit Tod und Verlust.
So weit, so gut. Und trotzdem: Ich mag nicht! Ich kann der ganzen Geschichte nichts abgewinnen. Ich habe sogar überlegt, auf welche Art und Weise ich doch noch etwas Fantastisches in die Story reinquetschen kann. Aber gruselige Tentakelwesen, die sich à la Lovecraft aus der nebligen See erheben, um meine Charaktere zu versklaven, passten irgendwie nicht zum Tenor der ursprünglichen Story.
Natürlich könnte ich sie trotzdem schreiben. Einfach alle Hoffnung fahren lassen, dass dabei was Gutes rauskommt und pilchern bis Dr. Stefan Frank persönlich den literarischen Fluten entsteigt („pilchern“ hier natürlich abgeleitet von der MEISTERIN des kitschigen Herzschmerz und der verzwickten Familienverhältnisse: Rosamunde Pilcher). Mit allem was dazu gehört: Mann verliebt sich in Frau, muss dann erfahren, dass sie seine Schwester ist, da sein Vater früher mal was mit der Haushälterin hatte. Enttäuscht wendet er sich der kalten Karrierefrau zu, um stattdessen sie zu heiraten. Im allerletzten Moment gesteht seine Mutter, dass sein Vater gar nicht sein Vater ist, weil sie früher mal was mit dem Gärtner hatte. Oh Freude, seine Schwester ist gar nicht seine Schwester. Sie leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage im idyllischen Coventry (oder so ähnlich).
Aber sollte ich meinen NaNo an etwas verschwenden, das ich danach wahrscheinlich nie wieder eines Blickes würdigen werde? Oder noch viel schlimmer: Das Buch wird ein Bestseller (ich kann als Hommage an den Zeitgeist ja noch ein bisschen Sado-Maso einbauen) und ich bin für ewig gefangen in der Hölle der Liebesschnulzen-Schreiber, muss 28 Fortsetzungen schreiben und jedes Jahr auf der Endless Love Convention lesen (und nein, ihr müsst sie nicht googeln). Dann doch lieber Zombies!
P.S. Wart ihr übrigens genau wie ich der Meinung, dass Rosamunde Pilcher eigentlich aus Bayern kommt und in der Tradition von Karl May über Cornwall schreibt ohne jemals da gewesen zu sein? Falsch. Die Frau kommt wirklich aus England.
P.P.S. Auf der deutschen Wikipedia-Seite zu ihr sind übrigens nur 16 eigenständige Romane gelistet (auf der englischen immerhin 28, von denen sie einige unter dem Pseudonym Jane Fraser geschrieben hat), dafür aber ganze 107 ZDF-Verfilmungen. Was soll man dazu jetzt sagen?
Eigentlich war das gar kein Thema mehr, denn meine Story stand, ich hatte die Charaktere zusammen und wusste zur Abwechslung sogar mal wie es endet. Aber dann machte es heute "Klick" (oder von mir aus auch "Bläh" oder "Prrrrwwwffff" - ich glaube, ich bin für "Prrrrwwwffff") und mein Bauch wollte die Geschichte nicht mehr haben und ich wollte die Geschichte nicht mehr schreiben.
Vielleicht, weil ich eine Liebesgeschichte schreiben wollte (weil ich die Idee zu der Story irgendwann mal hatte). Das Problem an der ganzen Sache: Ich lese keine Liebesromane! Ich habe einmal in meinem Leben versucht, einen Nicholas Sparks-Roman zu lesen und ihn nach wenigen Seiten wieder weggelegt. Ich schaffe es von mir aus, mir einen LiebesFILM anzusehen, aber bei LiebesROMANEN bin ich raus.
Aber irgendwie erschien mir die Geschichte gut geeignet dafür, sich zur Abwechslung mal ganz auf meine Charaktere zu konzentrieren. Quasi als eine Art Kammerspiel (der Großteil der Geschichte spielt an ein und demselben Ort), bei dem man sich nicht noch zusätzliche Gedanken über das Setting, außerirdische Technologien oder magische Zauber machen muss (ihr seht schon, was ich sonst so lese bzw. schreibe - und gibt es überhaupt nicht-magische Zauber???). Und ich habe auch von Anfang an kein Happy End geplant, sondern die ganze Sache endet tragisch mit Tod und Verlust.
So weit, so gut. Und trotzdem: Ich mag nicht! Ich kann der ganzen Geschichte nichts abgewinnen. Ich habe sogar überlegt, auf welche Art und Weise ich doch noch etwas Fantastisches in die Story reinquetschen kann. Aber gruselige Tentakelwesen, die sich à la Lovecraft aus der nebligen See erheben, um meine Charaktere zu versklaven, passten irgendwie nicht zum Tenor der ursprünglichen Story.
Natürlich könnte ich sie trotzdem schreiben. Einfach alle Hoffnung fahren lassen, dass dabei was Gutes rauskommt und pilchern bis Dr. Stefan Frank persönlich den literarischen Fluten entsteigt („pilchern“ hier natürlich abgeleitet von der MEISTERIN des kitschigen Herzschmerz und der verzwickten Familienverhältnisse: Rosamunde Pilcher). Mit allem was dazu gehört: Mann verliebt sich in Frau, muss dann erfahren, dass sie seine Schwester ist, da sein Vater früher mal was mit der Haushälterin hatte. Enttäuscht wendet er sich der kalten Karrierefrau zu, um stattdessen sie zu heiraten. Im allerletzten Moment gesteht seine Mutter, dass sein Vater gar nicht sein Vater ist, weil sie früher mal was mit dem Gärtner hatte. Oh Freude, seine Schwester ist gar nicht seine Schwester. Sie leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage im idyllischen Coventry (oder so ähnlich).
Aber sollte ich meinen NaNo an etwas verschwenden, das ich danach wahrscheinlich nie wieder eines Blickes würdigen werde? Oder noch viel schlimmer: Das Buch wird ein Bestseller (ich kann als Hommage an den Zeitgeist ja noch ein bisschen Sado-Maso einbauen) und ich bin für ewig gefangen in der Hölle der Liebesschnulzen-Schreiber, muss 28 Fortsetzungen schreiben und jedes Jahr auf der Endless Love Convention lesen (und nein, ihr müsst sie nicht googeln). Dann doch lieber Zombies!
P.S. Wart ihr übrigens genau wie ich der Meinung, dass Rosamunde Pilcher eigentlich aus Bayern kommt und in der Tradition von Karl May über Cornwall schreibt ohne jemals da gewesen zu sein? Falsch. Die Frau kommt wirklich aus England.
P.P.S. Auf der deutschen Wikipedia-Seite zu ihr sind übrigens nur 16 eigenständige Romane gelistet (auf der englischen immerhin 28, von denen sie einige unter dem Pseudonym Jane Fraser geschrieben hat), dafür aber ganze 107 ZDF-Verfilmungen. Was soll man dazu jetzt sagen?
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